Horizontalsperre Warendorf

Horizontalsperre · Kreis Warendorf

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Ein feuchter Streifen am Sockel, bröckelnder Putz und weiße Salzränder: Das sind typische Zeichen für aufsteigende Feuchte. Mit einer Horizontalsperre per Injektion stoppen wir sie von innen – im schonenden Niederdruckverfahren, ohne den Garten aufzugraben. Herbert Gausepohl beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Schutz von Gebäuden gegen Feuchtigkeit.

Injektion einer Horizontalsperre ins Mauerwerk
Aus unserer Arbeit: Injektion ins Mauerwerk

Was ist aufsteigende Feuchtigkeit?

Das Wasser zieht aus dem Boden durch feine Kapillaren im Mauerwerk nach oben – wie bei einem Docht. Das passiert vor allem dann, wenn die Sperre im Mauerwerk fehlt, alt oder kaputt ist, zum Beispiel eine undichte Bitumenpappe am Wandfuß.

Woran Sie aufsteigende Feuchte erkennen

  • Ein feuchter Streifen am Sockel, innen oder außen
  • Bröckelnder Putz und abblätternde Farbe im unteren Wandbereich
  • Weiße Salzränder (Ausblühungen, Salpeter)
  • Muffiger Geruch im Keller oder im Erdgeschoss

So funktioniert die Horizontalsperre per Injektion

Wir setzen eine Reihe kleiner Bohrlöcher im Abstand von etwa 25 cm, meist knapp über dem Kellerboden. Darüber gelangt das Mittel im schonenden Niederdruckverfahren (unter 10 bar) ins Mauerwerk und macht es wasserabweisend. So entsteht eine Sperrzone, über die keine Feuchtigkeit mehr nach oben steigt. Das schont die Bausubstanz – deshalb eignet sich das Verfahren auch für denkmalgeschützte Gebäude. Zum Schluss werden die Bohrlöcher mit gipsfreiem Mörtel verschlossen.

Prinzipskizze Horizontalsperre per Injektion: Bohrlochreihe knapp über dem Kellerboden, Sperrzone stoppt aufsteigende Feuchte
Prinzipskizze: Horizontalsperre gegen aufsteigende FeuchteZum Vergrößern antippen oder anklicken

Horizontalsperre oder Flächensperre?

Fehlt die Abdichtung außen an der Kellerwand oder ist sie kaputt, dringt Feuchtigkeit auch seitlich in die Wand ein (Querdurchfeuchtung). Dann reicht eine einzelne Bohrlochreihe nicht. Wir setzen mehrere Bohrlochreihen übereinander, die Sperrzonen überlappen sich und bilden eine Flächensperre. Ist die Wand zusätzlich gerissen oder drückt Wasser durch, kombinieren wir die Sperre mit einer Harzverpressung. Welche Lösung bei Ihnen passt, klären wir bei der Schadensanalyse vor Ort.

Aus der Praxis

Diese Fotos stammen aus unserer eigenen Arbeit.

Bohrlochreihe einer Horizontalsperre knapp über dem Boden einer Wand
Horizontalsperre am Mauerwerk
Feuchter Sockelbereich einer Kellerwand mit abgeschlagenem Putz
Typisch: feuchter Sockel, Putz abgeschlagen
Bauernhof, an dem Gausepohl Bautenschutz aufsteigende Feuchtigkeit behandelt hat
Referenz: Bauernhof – aufsteigende Feuchtigkeit
Wohnhaus, an dem Gausepohl Bautenschutz eine Horizontalsperre und eine Rissverpressung ausgeführt hat
Referenz: Horizontalsperre – Rissverpressung

So gehen wir vor

  1. Sie melden sich – einfach per Telefon, WhatsApp oder E-Mail. Einen Termin vor Ort bekommen Sie meist innerhalb von 2 bis 3 Werktagen.
  2. Schadensanalyse vor Ort: Herbert Gausepohl kommt persönlich vorbei, misst die Feuchte im Mauerwerk und findet heraus, woher das Wasser kommt.
  3. Sie erhalten ein klares, unverbindliches Angebot und entscheiden in Ruhe.
  4. Bohren und Injektion: Wir bohren die Löcher genau an den festgelegten Stellen und bringen das Sperrmittel im Niederdruckverfahren ein.
  5. Abschluss: Bohrlöcher mit gipsfreiem Mörtel verschließen, Baustelle sauber hinterlassen.

Wie lange dauert es, bis die Wand trocken ist?

Nach einer Horizontal- oder Flächensperre braucht das Mittel etwa 3 Wochen, um sich in der Wand zu verteilen. Danach müssen das Wasser und das Mittel aus der Wand verdunsten. Das kann je nach Witterung 2 bis 3 Monate dauern.

Hier sind wir für Sie da

Unser Betrieb ist in Warendorf zu Hause. Wir kommen auch zu Ihnen in die Nachbarorte:

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Herbert Gausepohl Bautenschutz aus Warendorf · Mo–Fr 8–17 Uhr

Einen Termin vor Ort bekommen Sie meist innerhalb von 2 bis 3 Werktagen.

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Häufige Fragen

Muss für eine Horizontalsperre der Garten aufgegraben werden?

Nein, in der Regel nicht. Die Horizontalsperre wird von innen per Injektion eingebaut. Ob zusätzlich außen abgedichtet werden sollte, klären wir bei der Schadensanalyse vor Ort.

Geht das auch bei einem denkmalgeschützten Haus?

Ja. Wir arbeiten im schonenden Niederdruckverfahren unter 10 bar. Das schont die Bausubstanz, deshalb eignet sich das Verfahren auch für denkmalgeschützte Gebäude.

Wie lange dauert es, bis die Wand trocken ist?

Das Mittel braucht etwa 3 Wochen, um sich zu verteilen. Danach muss die Feuchtigkeit verdunsten – je nach Witterung 2 bis 3 Monate.

Was kostet eine Horizontalsperre?

Das hängt von der Wandlänge, der Wandstärke und dem Zustand des Mauerwerks ab. Deshalb nennen wir einen Preis erst nach der Besichtigung – dann bekommen Sie ein klares, unverbindliches Angebot.

Gerne besuchen wir Sie zu einer Schadensanalyse.

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